Rezension Thriller: Die 7 Farben des Blutes „Top-Empfehlung“

Sie sitzt nackt, lediglich mit einer weißen Tunika bekleidet, mit gespreizten Beinen und gefesselten Händen auf einem Stuhl – und blutet langsam, aber todessicher aus. Eine weitere Heilung ist nahe…Den Thriller „Die 7 Farben des Blutes“, erschienen im Blanvalet Verlag und geschrieben von Uwe Wilhelm, ist meine aktuelle Top-Empfehlung für euch. Aber seid von mir gewarnt: wenn ihr sehr sensibel seid, dann lasst die Finger von diesem Buch! Warum? Lest hier meine Rezension, um auf das Warum eine Antwort zu finden…

In der letzten Zeit habe ich einige Thriller gelesen, und euch auch hier vorgestellt. Doch keiner kam in Sachen Spannung und Gruselfaktor auch nur annähernd an „Die 7 Farben des Blutes“ heran. Diesen nervenzerreißenden Krimi sollten allerdings Menschen mit einer hohen Vorstellungskraft und ausgeprägter Sensibilität besser nicht lesen, denn der Inhalt, im Besonderen der Charakter von Dionysos ist…nun, wie soll ich es nur ausdrücken, sehr detailreich und, unter psychologischen Aspekten betrachtet, äußerst durchgeknallt.

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Zunächst jedoch einige Worte zum Autor Uwe Wilhelm. Dieser wurde 1957 in Hanau geboren und studierte sowohl Schauspiel als auch Germanistik. Bereits seit 30 Jahren arbeitet er als Autor und hat im Rahmen seiner Tätigkeit bereits mehr als 120 Drehbücher geschrieben. Drehbücher, die unter anderem für Til Schweiger, Bernd Eichinger oder auch Katja von Garnier von ihm verfasst wurden. Hinzu kommen aus seiner Feder Theaterstücke und Sachbücher. Uwe Wilhelm lebt mit seiner Familie in Berlin – und hat mit „Die 7 Farben des Blutes“, meiner Meinung nach, einen Thriller geschrieben, der das Potenzial der Verfilmung insich birgt.

Was erwartet euch in „Die 7 Farben des Blutes“:

Das Buch weist mehrere Protagonisten auf: Helena Farber, Robert Faber, Paulus, Lukas Ziffer, die zwei Töchter von Helena und Robert namens Sophie und Katharina sowie Dionysos. Und natürlich die weiblichen Opfer.

Schauplatz des grausamen Geschehens ist Berlin. Vor rund einem Jahr wurden in relativ kurzer Zeit drei Frauen auf eine perverse Art und Weise ermordet. Mit jedem Mord einhergehend eine spezielle Verkündung, die Bestandteil der Heilungen sind. Sieben an der Zahl sollen es werden. Drei Opfer mussten bereits solch eine „Heilung“ durch den psychopathischen Dionysos erleiden: jede der Frauen wurden nackt, lediglich mit einer weißen Tunika bekleidet, gefesselt. Mit gespreizten Beinen auf einem Stuhl sitzend, blutete jede der Frauen langsam aus. Alle hatten zum Zeitpunkt der Qual und des Todes ihre Menstruation. Und jede von ihnen musste einen Teil ihres Körpers kauen und schlucken: mal die Augen, mal die Finger, mal die Nase…und jede hatte ein Tuch im Blut, das in unterschiedlichen Rottönen die Nähe zu Blut aufwies.

Die Polizei tappt ebenso im Dunkeln wie auch die Staatsanwaltschaft. Wer ist der Mann und Serienmörder, der sich in seinen Verkündungen und Videos Dionysos nennt? Helena Faber, ihres Zeichens Staatsanwältin, jagt den Täter von Beginn an. Ohne Erfolg. Als nach einem Jahr der Ruhe plötzlich Opfer Nr. 4 auftaucht, beginnt die Jagd auf Dionysos erneut, der nicht nur durch seine eiskalte Art aus dem Rahmen der Serientäter fällt, sondern auch durch sein Äußeres: stets trägt er weiße Arztkleidung und eine Maske, die das Antlitz eines Satyrs aufweist.

Helena will nicht ruhen bis sie den perversen Täter findet. Gemeinsam mit ihrem geschiedenen Mann Robert, der bei der Polizei arbeitet, sowie mit den weiteren Staatsanwälten Paulus und Ziffer versuchen sie Dionysos zu finden. Doch dieser findet vielmehr Helena, ohne das diese weiß, dass sie nicht im ursprünglichen Plan von Dionysos, ein Teil der sieben Heilungen sein soll…

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Mein Fazit zu „Die 7 Farben des Blutes“:

Dieser Thriller ist einfach hervorragend aufgebaut, durchdacht und geschrieben. Und Uwe Wilhelm ist wirklich ein Meister der Schreibkunst. Jeder Charakter im Buch ist einmalig, die Geschichte platzt Seite für Seite vor Spannung. Die Taten selbst so detailreich beschrieben, dass man den Eindruck bekommt, dank der eigenen Fantasie, einen Film zu sehen. Grausam allein die Vorstellung ein Serienmörder könnte solche Gedanken haben, die in der realen Ausführung ihr Ende finden. Zudem bleibt bis kurz vor dem Ende des Buches die Frage offen wer Dionysos ist. Kann es der Schriftsteller und Professor Gibran sein, der einst ein Buch „Dionysos“ schrieb? Eine Person aus den Reihen der Staatsanwaltschaft? Natürlich verrate ich euch weder das Ende des Krimis, noch wer der Täter ist. Aber eines noch zum Schluss: das Ende könnte der Anfang von etwas Neuem sein…

Der Thriller „Die 7 Farben des Blutes“, geschrieben von Uwe Wilhelm, ist im Verlag Blanvalet erschienen, umfasst 480 Seiten, kostet lediglich 9,99€ und ist bequem direkt unter folgendem Link erhältlich: Die 7 Farben des Blutes

Blanvalet Verlag

Uwe Wilhelm Autorenseite

 

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