Rezension Thriller: Good as Gone von Amy Gentry

Ein Mädchen verschwindet. Eine Fremde kehrt zurück. „Good as Gone“, geschrieben von Amy Gentry, erschienen im C. Bertelsmann Verlag, ist ein packend, hervorragend konstruierter Roman, der nicht nur gnadenlos spannend, sondern auch ein ungewöhnlich kluger Thriller ist…

In der heutigen Rezension kommt ein Roman zur Sprache, der mich wirklich überrascht hat. Anfangs dachte ich, dass dieser Thriller eher durchschnittlich wäre, allerdings musste ich meine Meinung revidieren, denn: dieser Thriller ist einfach anders.

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Das Cover sieht im Realen noch besser aus als auf den Fotos und birgt eine wohldurchdachte, sehr kluge Story hinter sich. „Good as Gone“, von Amy Gentry geschrieben, wurde aus dem amerikanischen Englisch durch Astrid Arz ins Deutsche übersetzt. Als deutschsprachige Ausgabe ist dieser Roman 2017 im C. Bertelsmann Verlag erschienen und konnte bereits bei vielen Fans dieses Genre Begeisterung auslösen. Die Autorin Amy Gentry hat an der Universität von Chicago mit PhD ihr Studium abgeschlossen und unterrichtet englische Literatur an einer High School. Zeitgleich arbeitet sie als Literaturkritikerin, unter anderem für Chicago Tribune und Los Angeles Review of Books. „Good as Gone“ ist ihr Erstlingswerk und wurde bereits in über 20 Länder verkauft. Mit riesigem Aufsehen, denn dieser Thriller ist inhaltlich äußerst clever und spannend.

Die Story von „Good as Gone“:

Dem Ehepaar Davalos/Whitaker widerfährt das Schlimmste, was Eltern wohl geschehen kann: eines Tages ist ihre 13-jährige Tochter Julie verschwunden. Doch nicht einfach nur so, sondern das Mädchen wurde entführt. Ihre jüngere Schwester Jane war die einzige Zeugin und trotz aller Anstrengungen kann weder das Verbrechen aufgeklärt noch Julie gefunden werden.

Acht Jahre später dann das Wunder: die nunmehr 21 Jahre alte Julie taucht plötzlich wieder auf und ein Happy End der Familie scheint in Sicht. Allerdings stimmt etwas nicht, denn irgendetwas scheint in der Geschichte der einst Verschwundenen nicht zu passen. Julie verhält sich merkwürdig, lügt und schleicht immer wieder, scheinbar grundlos, durch die Stadt.

Anna, Julies Mutter und diejenige, die die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt, erhält von einem ehemaligen Polizisten interne, geheime Informationen zum Entführungsfall von Julie. Und sie hegt plötzlich einen furchtbaren Verdacht. Julie erscheint ihr fremd. Ist die junge Frau tatsächlich ihre verschwundene Tochter? Oder warum verhält sie sich so eigenartig? Was steckt wirklich hinter der Geschichte? Das Familiengefüge kommt gewaltig ins Wanken…

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Mein Fazit zu „Good as Gone“:

Dieser Roman ist packend und äußerst spannend geschrieben. Psychologisch ausgefeilt, und somit sehr glaubwürdig in der Erzählung, könnte man als Leser davon ausgehen, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt. Die Autorin hat es mit ihrem Debüt-Roman geschafft eine geschickte Spannungskurve aufzubauen, die schlussendlich in einer sehr überraschenden Wendung ihr Ziel erreicht. Sehr empfehlenswert für alle, die spannungsgeladene Bücher und Thriller lieben!

Der Roman „Good as Gone“, geschrieben von  Amy Gentry, ist 2017 im C. Bertelsmann Verlag erschienen, umfasst 317 Seiten, kostet 12,99€ und ist direkt unter folgendem Link erhältlich: Good as Gone

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