Rezension: Am Arsch vorbei geht auch ein Weg

Sind wir zu verkrampft und stets bemüht es jedem und allen recht zu machen? Machen wir Dinge, die wir eigentlich gar nicht mehr tun wollen? Wäre es also nicht mal Zeit zu denken „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“? Falls ihr nun heftig nickt, dann lest jetzt hier weiter über das gleichnamige Buch von Alexandra Reinwarth…

„Am Arsch vorbei geht auch ein Weg – Wie sich dein Leben verbessert, wenn du dich endlich locker machst“. Ein durchaus etwas provokant zu nennender Titel, den da die Autorin Alexandra Reinwarth gewählt hat. Und auch das Cover mit einem Stinkefinger zeigenden Buddha ist gewiss nicht in die Schublade der Niedlichkeiten abzulegen. Umso neugieriger war ich dann auch auf den Inhalt dieses voller Humor und Ironie geschriebenen Buches, das jedoch durchaus überdenkenswerte Aspekte beinhaltet.

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Dieses Buch habe ich diesmal nicht von einem Verlag erhalten oder selber gekauft, sondern bekam es von meiner Schwiegermama in Spe. Die junggebliebene Dame, kürzlich 78 Jahre alt geworden und zwischenzeitlich Witwe, hat sich „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg“ höchstpersönlich zugelegt. Was zeigt, dass sie nicht nur Humor hat, sondern zudem auch noch Veränderungen in ihrem eigenen Verhalten den Weg bereiten will. Wie wohl die meisten von uns, war und ist sie nämlich der Meinung es jedem Recht machen zu wollen oder gar zu müssen. Doch damit ist nun, dank der Autorin Alexandra Reinwarth, Schluss! Nicht nur bei Schwiegermama, nein, auch ich habe nach der Lektüre so einiges erkannt und bin dabei zu verändern. Also mich und meine Einstellung.

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Die Autorin Alexandra Reinwarth, ihres Zeichens die Schöpferin von „Am Arsch geht auch ein Weg vorbei“ (es gibt neben diesem Buch eine Vielzahl weiterer Bücher und Mitmachbücher von ihr) beschreibt anhand zahlreicher Beispiele aus ihrem Leben und allgemeiner Natur, wie man sich durch Lösen, Abgrenzen und einer gewissen Lockerheit deutlich mehr gute Momente im Leben erschaffen kann. Ohne gleich zum Arschloch werden zu müssen, so die Autorin.

Alexandra Reinwarth möchte hierbei inspirieren persönlich sensibler zu werden. Für sich selbst, aber auch und gerade bezüglich Kollegen, Verwandten, (falschen) Freunden, Zeitfressern und dem Druck von „Muss ich!“. Letzteres muss nämlich nicht sein und schon gar nicht, nur um es anderen Menschen permanent recht machen zu müssen. Ja, auch sich selbst nicht. Ein paar Pfunde zu viel? Sport allenfalls passiv? Nicht einen Großputz veranstalten, weil sich Besuch angesagt hat? Nein, wenn wieder Kollegen oder der Chef einem Arbeit aufdrücken wollen, nur weil sie selber keine Lust dazu oder ein miserables Zeitmanagement haben? „Am Arsch geht auch ein Weg vorbei!“ Jawohl! Und das sagt nicht nur die Autorin, sondern inzwischen auch meine Schwiegermama in Spe und ich.

Mein Fazit zum Buch:

Alexandra Reinwarth hat einen sehr spritzigen, flüssigen und ab und an auch bissig-ironischen Schreibstil. Oftmals musste ich während dem Lesen still grinsen, aber noch öfter feststellen: Recht hat sie! Somit schafft sie es durchaus einen Leser inspirierend zu erreichen, damit dieser mal genauer hinsieht, was er da eigentlich täglich macht. Gegen den Willen, vorallem. Und wie sich die eigene Einstellung verändern lässt, wenn auch mit etwas Überwindung und stets dem Ziel vor Augen „das Leben wird einfacher, stressfreier und schöner, wenn eben auch das eine oder andere am Arsch vorbei geht“. Ergo: ein empfehlenswertes Buch.

Das Buch „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg – Wie sich dein Leben verbessert, wenn du dich endlich locker machst“, geschrieben von Alexandra Reinwarth, erschienen im mvg-Verlag, umfasst 185 Seiten, kostet 16,99€ und kann direkt unter folgendem Link bestellt werden: Am Arsch vorbei geht auch ein Weg: Wie sich dein Leben verbessert, wenn du dich endlich locker machst

Die Fanpage der Autorin:

Fanpage am Arsch vorbei

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