Rezept Anisbrötchen aus dem Buch „Die Zitronenschwestern“

Kürzlich habe ich euch einen Roman als Rezension vorgestellt, der beim Lesen den Duft von Zitronen verströmte. Nicht in echt, aber in der Vorstellungskraft. Zudem befindet sich in dem Buch „Die Zitronenschwestern„, dass eine oder andere Rezept, was die Vorstellungskraft und Lust zum Nachbacken natürlich beflügelt. So verwundert es auch kaum, dass ich nun das erste Rezept „Anisbrötchen“ ausprobiert habe. Mit einem erstaunlichen Ergebnis…

Herbstzeit bedeutet auch wieder mehr Zeit zum Backen, die gesteigerte Lust an Düften und das Genießen der einen oder anderen Leckerei. Folglich überkamen mich heute, dank dem ungemütlichen Regenwetter, die Gelüste zum Neuen ausprobieren. Vor wenigen Wochen konnte ich voller Freude und Kurzweiligkeit in dem Buch „Die Zitronenschwestern“ von Valentina Cebeni lesen. Darin befinden sich, da die Protagonistin in dem Buch u.a. eine leidenschaftliche Bäckerin ist, Rezepte, von denen ich nun das erste getestet habe. Das Ergebnis duftet gerade noch durch das Haus 🙂 und auch der Geschmack wirkt nach. Damit ihr ebenfalls in den Genuss der „Anisbrötchen“ kommen könnt, stelle ich euch das Rezept nun vor. Übrigens sind die Brötchen ein Hefegebäck, das pur, mit Butter und süßem Belag oder durchaus auch mit einem würzigen Belag einfach wunderbar schmecken!

Rezept und Zutaten für Anisbrötchen:

1 kg Weizenmehl

25g frische Bio-Hefe

1 Esslöffel Honig

200g Zucker

Schale einer unbehandelten Orange

4 Esslöffel Anissamen

600ml Milch

1 Esslöffel Öl

1 Prise Salz

1+1 Eigelb

Nach Bedarf Eiweiß, Zucker und Zitronensaft (ich selber habe auf diese Glasur jedoch verzichtet)

Zunächst die Hefe in etwas lauwarme Milch zerbröseln und einen Esslöffel Honig hinzugeben. Alles gut miteinander verrühren und für 10 Minuten zum Ruhen zur Seite stellen.

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In der Zwischenzeit das Mehl mit dem Zucker, Öl, dem Anissamen, Salz, 1 Eigelb, Orangenschale und der Milch vermengen. Die angerührte Hefe hinzufügen und alles einige Minuten verkneten.

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Den Teig abgedeckt für ca. 30-45 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Anschließend nochmals einige Minuten kräftig durchkneten.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und mit bemehlten Händen etwa orangengroße Teigkugeln formen. Diese auf dem Backblech verteilen (dazwischen Platz lassen. Ich selber habe sieben große Brötchen aus der Teigmenge gemacht. Natürlich könnt ihr auch für jedes Anisbrötchen etwas weniger an Teig nehmen und dadurch mehrere, jedoch kleinere Brötchen backen). Mit einem Küchentuch abdecken und für mindestens 30 Minuten gehen lassen.

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Den Backofen auf 170 Grad vorheizen. In einer Tasse oder kleinen Schüssel Wasser einfüllen und mit auf das Backblech oder in den Ofen stellen. Die Anisbrötchen mit dem zweiten Eigelb bestreichen. Bei gleichbleibender Temperatur die Anisbrötchen für 35-40 Minuten auf der mittleren Schiene backen lassen.

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Außen erwartet euch eine leichte knusprige Hülle. Innen jedoch ein fluffiger Brötchentraum mit dem Duft und Geschmack nach Anis, Orangen und Hefe. Sehr lecker, kann ich euch sagen! 🙂 Übrigens: wer mag kann aus Eiweiß, Zucker und Zitronensaft eine Glasur herstellen und die auf den Brötchen verteilen.

Wenn ihr auch in den Genuss dieser feinen, duftenden und sättigenden Brötchen kommen wollt – einfach mal nachbacken! Und: gerne könnt ihr dann euer persönliches Backergebnis hier unter dem Beitrag kommentieren oder den Link zu euren Anisbrötchen hier hinterlassen.

Viel Spaß beim Backen und, falls ihr meiner Buchempfehlung folgt, noch mehr Freude beim Lesen von „Die Zitronenschwestern“ 🙂

 

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