Rezension Roman: Und morgen das Glück von Franziska Stalmann / Diana Verlag

Lust auf einen turbulenten Roman mit Liebe, Verrat und Verlust, einem Absturz von reich zu deutlich ärmer? „Und morgen das Glück“, geschrieben von Franziska Stalmann, beinhaltet all das und noch viel mehr…Unterhaltsame Lesestunden sind bei diesem Buch garantiert!

Nina Feldmann, 48 Jahre alt, lebt ein durchaus als reich zu bezeichnendes Leben. Über 10 Jahre lang ist sie mit dem 64 Jahre alten Robert zusammen, der seine Millionen in der Baubranche verdient hat und ihr ein Leben im Luxus bieten kann. Beide verbindet allerdings wahre Liebe, auch wenn Robert trotz der langen gemeinsamen Zeit immer noch verheiratet ist, weil er seiner Ehefrau keine Scheidung zumuten will. Grundsätzlich ist dieser Umstand für Nina kein Problem, denn eigentlich leben beide wie in einer Ehe im neu gebauten Haus.

Einst arbeitete Nina als recht erfolgreiche Journalistin, aber als Robert der Meinung war, dass er gerne die Zeit voll und ganz mit ihr verbringen will, gibt sie ihren Beruf auf und bleibt nur zu Hause. Geld ist ja mehr als genug vorhanden und so wiegen sich beide in Sicherheit und genießen die Liebe und das Leben in vollen Zügen. Bis eines Tages Nina auf Robert wartet, weil sie gemeinsam ausgehen wollen, und er nicht kommt. Er hatte einen Autounfall, liegt im Koma und Nina darf nicht zu ihm. Alex, der Sohn von Robert, sowie dessen Mutter, verweigern Nina den Zutritt ins Krankenzimmer und auch die Ärzte dürfen ihr keine Auskunft geben. Der Grund: Nina ist weder eine Verwandte noch ist sie mit Robert verheiratet. Eine Tatsache, die sie allerdings nicht davon abhält tagelang auf einem Stuhl in der Nähe von Roberts Zimmer auszuhalten, um wenigstens so in seiner Nähe zu sein. Als beschlossen wird, dass die lebenserhaltenden Maßnahmen eingestellt werden sollen, erweicht sich ein Arzt und lässt Nina die letzten 24 Stunden mit Robert erleben. Er stirbt in ihrer Anwesenheit. Und löst eine Welle der Dramen und Veränderung in Ninas Leben aus.

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War bislang Champagner, Reisen und Gucci Ninas Welt, so erweist sich der Tod von Robert als mehrfache Katastrophe für sie. Neben der verlorenen Liebe muss Nina erleben, dass ihr alles genommen wird, weil Robert wohl kein Testament gemacht hat, um sie abzusichern. Alex, Roberts Sohn, wirft sie aus dem Haus, sie hat nur noch einige Tausend Euro zum Leben. Nina muss in der Situation feststellen, dass die angeblichen Freunde von Robert, allesamt ebenfalls nicht gerade arm, plötzlich nichts mehr von ihr wissen wollen. Geschweige helfen. Eine dieser tollen Freunde bietet Nina jedoch eine kleine Wohnung an, die ihr gehört und welche Nina erst einmal als Untermieterin beziehen kann…

Nina braucht schnellstens eine Arbeit, denn die etwas mehr als 20.000€ und ein ebenso teurer Ring von Robert sind ihr kümmerlicher Rest aus dem Leben mit einem Millionär. In ihrem Beruf als Journalistin will sie keiner mehr haben: zu lange aus dem Beruf heraus und mit 48 Jahren nun mal nicht mehr die jüngste Frau. Einige Versuche im Berufsleben wieder Fuß zu fassen scheitern an ihrer Schusseligkeit. Einzig als Putzfrau scheint sie ihr Können gut unter Beweis stellen zu können, sodass sie gleich mehrere Putzstellen annehmen kann. Doch auch hier sind so manche Irrungen und Wirrungen an der Tagesordnung. Als dann auch noch ihre Tochter Julia von ihrem Mann Sven wegen einer anderen verlassen wird, wirds richtig turbulent in dem Roman. Grund: Ninas Enkelin Sofie, fast ein Schulkind, zieht erst einmal bei ihr ein, was zwar die Einsamkeit vertreibt, aber auch für viel Stress im Leben sorgt…und nicht nur die Kleine.

Mein Fazit zu „Und morgen das Glück“:

Die Autorin und Psychologin Franziska Stalmann hat nach einigen erfolgreichen Büchern auch mit diesem Buch wieder einen Knaller erschaffen. Mit Potenzial zur Verfilmung, so etwa wie einst mit ihrem Roman „Champagner und Kamillentee“, der bereits verfilmt wurde. In dem nun neuen vorliegenden Buch nimmt sie uns Leser mit auf eine turbulente Reise im Leben der Protagonistin Nina. Ein Leben, das durchaus dem einen oder anderen im Realen passieren könnte. So verwundert es denn auch kaum, dass neben vielem Schmunzeln und Grinsen beim Lesen sich auch eine gewisse Nachdenklichkeit einschleicht. Über die Liebe, das Leben, Geld, Luxus und was eigentlich wirklich zählt. Mir hat dieses Buch äußerst gut gefallen, viel Spaß gemacht und ein Bedauern hinterlassen, als ich die letzte Seite erreicht hatte. Übrigens ein Ende, das irgendwie den Eindruck hinterlässt, dass ein zweiter Teil rund um Nina Feldmann entstehen könnte…folglich kann ich diesen Roman mit bestem Gewissen empfehlen!

Der Roman „Und morgen das Glück“, geschrieben von Franziska Stalmann, ist brandaktuell im Diana Verlag erschienen, umfasst 350 Seiten, kostet 9,99€ und ist im Buchhandel ebenso erhältlich wie direkt unter folgendem Link: Und morgen das Glück: Roman

Diana Verlag

 

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